Der zweite Weltkrieg und Amerika
1932 schuf Max Ernst sich eine neue Bühne für seine dadaistischen Werke und stellte in der Julien Levy Gallery in New York aus. 1936 folgte eine weitere Präsentation in "Fantastic Art, Dada, Surrealism" im Museum of Modern Art, ebenfalls in New York.
Die neuen, nationalsozialistischen Machthaber in Deutschland diffamierten die Werke des ungewöhnlichen Künstlers: 1933 wurde Max Ernst von ihnen als "entartet" eingestuft, 1927 zeigten sie zwei seiner Bilder in der Münchner Ausstellung "Entartete Kunst".
Der Zweite Weltkrieg beeinflusste das Leben des Künstlers auch auf andere Weise nachhaltig: 1939 wurde er in Frankreich aufgrund seiner Herkunft interniert und floh zwei Jahre später in die Vereinigten Staaten, wo er die Kunstsammlerin Peggy Guggenheim heiratete, doch die Ehe hielt nur bis 1943. Auch heute noch hält das Guggenheim Museum mehrere Bilder von Max Ernst in seiner Kollektion, wie zum Beispiel "Die Einkleidung der Braut" von 1940.
1942 wurde Max Ernst Mitherausgeber der Zeitschrift "VVV", die eine wichtige Rolle bei der Verbreitung des Surrealismus in den USA spielte.
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